Das Velofahren soll dank separierten Verkehrsflächen attraktiver werden. Längere Distanzen und Steigungen sind dank E-Bikes einfacher zu bewältigen. Auch Lastenvelos und E-Trottinetts sollen ausreichend Platz erhalten und sicherer werden. Das Velo-Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Deshalb wollen wir die Infrastruktur anpassen. Dem Velo darf als Verkehrsmittel nicht länger eine untergeordnete Rolle zukommen.
Die Velorouten im Teilrichtplan Velo müssen aufgewertet und mit Vorzugsrouten ergänzt werden. Markierungen und kleine bauliche Massnahmen sollen innert zwei Jahren, grosse bauliche Anpassungen bis 2035 umgesetzt werden. Kritische Kreuzungen gilt es schrittweise zu entflechten – dank Geldmitteln aus einem Velofonds, der mindestens bis 2045 die Finanzierung von Massnahmen sichern soll.